Hallo bei eikuhdu!

Was du hier siehst, ist eine Vorab-Version von eikuhdu, sozusagen fast eine beta-Version. Wir möchten in den nächsten Wochen noch eine Menge für euch auf die Beine stellen. Bis dahin kannst du dir schonmal ein Benutzerkonto anlegen, dann können wir dich über Neuigkeiten (neue Beiträge und Features) informieren. Worum es bei eikuhdu geht, warum wir das hier machen, wer wir sind und wie es weitergeht ... all das kannst du hier nachlesen :)

Los geht´s

eikuhdu ist da! Bis jetzt war es schon eine gute Reise. Wenn du etwas über uns, unsere Beweggründe und den bisherigen Weg erfahren möchtest, hast du jetzt die Gelegenheit.

Wahnsinn, wir sind endlich am Start. Die letzten Monate waren voller Arbeit, es mussten viele Ideen verarbeitet und viele Entscheidungen getroffen werden. Eine dieser Entscheidungen war es, eikuhdu zu launchen, obwohl ein Großteil der Funktionalität noch nicht verfügbar ist. Ich möchte hier einen kleinen Einblick in unsere Prozesse geben und auch zeigen, wohin die Reise noch gehen soll.

Die Ursprungsidee

Die Urspungsidee für eikuhdu war eine Projektarbeit von Sarah im Rahmen ihres Studiums an der HBK Saarbrücken. Ich (Rolf) sollte nur aushelfen, falls es etwas zu programmieren gäbe.

Die Idee ist jedoch flott zu etwas Größerem angewachsen und uns war klar, dass wir mit eikuhdu etwas gefunden hatten, in das wir gerne Energie und Arbeit investieren wollten: ein Projekt, das ein gesellschaftliches Problem verbessern kann und im Spannungsfeld irgendwo zwischen Wirtschaft und Gemeinnützigkeit liegt.

Nach einem Facebook-Post wurde schnell die Presse auf uns aufmerksam und wir skizzierten die Gedanken für eine Internet-Plattform für regionales Essen. Die Nachfrage war so groß, dass wir oft überfordert waren: die Folge waren "komische" Interviews, "halb-gute" Fotos und Texte. Kurz gesagt, ich war mit unserer Performance und Selbstdarstellung oft nicht ganz zufrieden.

Verschiedene Initiativen konnten uns dabei helfen, uns besser darszustellen, beispielsweise YOOWEEDOO (wir haben ein Coaching auf Sylt gewonnen und mitgemacht) oder auch das Kulturspeeddating vom Kreativzentrum-Saar.

Android-App als Prototyp

Jetzt konnten wir uns schonmal besser darstellen und verkaufen. Zeit, produktiv zu werden. Wir starteten die Arbeit an eikuhdu sorgfältig, planten Schritte durch, machten ein Konzept, planten Features und die Oberfläche. Kurz darauf begannen die Arbeiten an einer API für die Plattform.

Dank kurzer Wege in Saarbrücken stießen wir auf den Entwickler Dominic Gottwalles, der anbot, eine Android-App als MVP (minimum viable product) für uns zu programmieren. Er tauchte direkt mit Herzblut in die Arbeit ein und gemeinsam stellten wir diese App auf die Beine; sie half uns dabei, Menschen zu erklären, was wir geplant haben. Mit ihr konnten wir auch User-Tests durchführen und sehen, wie die App von Nutzern angenommen wird.

Kern der App war eine Karten-Anwendung, die zeigt, welche regionalen Anbieter gerade in meiner Nähe sind. Absolut verständlich. Leider wurde uns beim vielfachen demonstrieren klar, dass unsere Grundidee dadurch nur unterstützt werden kann, aber nicht volständig abgedeckt wird. Eine Kartenanwednung ist ein hilfreiches Tool, aber auch sehr generisch... da ist kein Herz drin. Wir entschlossen uns also, dass wir eine App dieser Art nicht veröffentlichen wollten.

Stories

Was also soll der Kern von eikuhdu sein? Wir kehrten der Technik erstmal den Rücken zu und kramten alte Unterlagen heraus. Die Grundidee war es nämlich, Story-Telling zu betreiben. Wir wollten Erzeuger (Landwirte, Anbieter regionaler Produkte) mit ihren Geschichten zeigen: warum führen sie ihre Betriebe in x-ter Generation weiter, warum lohnt es sich für sie "sich den ganzen Tag die Hände schmutzig zu machen? Kleiner Hinweis: Es geht nicht um Geld. Es geht viel mehr um Tradition, die Liebe an der Tätigkeit und der damit verbundenen Sinnhaftigkeit.

Gründen & Babypause

Sehen wir uns als Start-Up? Wenn ja, was ist die richtige Gesellschaftsform für uns? Kommt Investor-Kapital in Frage? Wer könnte überhaupt als Investor in Frage kommen, ohne dass es mit unseren Idealen kollidiert? Sind wir rein gemeinnützig oder richten wir uns mehr in Richtung Gewinn aus? Sehen wir eikuhdu als Job an? Wenn ja, wie kommen wir über die Runden, bis einmal ein Geldfluss entsteht?

Das waren wirklich viele Fragen und Entscheidungen, mit denen wir uns auseinandersetzen mussten. Viele dieser Fragen wurden nicht beantwortet, nur verschoben. Aber ganz ehrlich: Der Fokus lag erstmal einfach bei unserem Kind.

Neustart mit Philipp

Während wir eikuhdu als Idee im Tiefschlaf hielten, kam wiederholt Philipp auf die Bildfläche, der an unserem Projekt stark interessiert war und ständig neue Impulse brachte. Natürlich musste er viele Fragen stellen, die wir schon oft für uns beantwortet hatten, aber plötzlich hatte es ein etwas offizielleres Gefühl, wenn wir zu dritt über Probleme und Lösungen sprachen.

Nach kurzer Zeit einigten Sarah und ich uns darauf, Philipp zu fragen, ob er denn nicht Lust hätte, fest und offiziell bei eikuhdu mitzumachen. Gefragt, gebongt, Philipp war ab jetzt dabei.

Von da an hatten wir eine striktere Agenda: feste Wochentermine mit festgelegten Inhalten. Wir kramten noch einmal alle Themen heraus, die nicht geklärt waren, und gingen sie zusammen an. Wir gingen von jetzt an gemeinsam auf Termine oder konnten einfach viel flexibler agieren, weil das zu dritt halt einfacher ist als nur zu zweit.

Wohin jetzt?

Wir formulierten unser Konzept neu, verteilten Rollen und Zuständigkeiten und lernten uns als Team kennen. Da wir alle für unseren Unterhalt sorgen müssen, mussten wir genau planen, wann wir welche Schritte angehen.

Viele dieser Ideen sind noch nicht spruchreif oder noch nicht zu Ende durchgedacht. Aber sobald es Neuigkeiten gibt, könnt ihr hier davon erfahren.

Warum der kleine Launch?

Hier ist also jetzt eine Seite gestartet. Von dem, was eikuhdu eigentlich machen soll, ist noch nicht so viel drin. Trotzdem ist es für uns wichtig, dass wir eher früh und nicht fertig starten, als viel (viel viel) später mit vielen Features. Wir sehen den Launch als Signal für uns, dran zu bleiben, unser Netzwerk zu aktivieren und Feedback zu sammeln.

Jetzt gilt es, diese Baustellen Schritt für Schritt anzugehen.

Was kannst du tun?

Wir möchten eikuhdu auf einer demokratischen Basis aufbauen. Das bedeutet, wir möchten viel von euch hören: Was wünscht ihr euch, was findet ihr doof? Kennt ihr Leute, die wir kennenlernen sollten? Lasst uns ins Gespräch kommen: Zusammen können wir bestimmt viele Ideen finden und auch umsetzen.